Kochen mit gesunden Kokosnussprodukten


Kokosnussprodukte in der Küche und ihre Vorteile 

Als echtes Superfood ist die Kokosnuss mittlerweile auch in Europa bekannt. Denn hinter einer harten Schale verbergen sich jede Menge gesundheitsfördernde Nährstoffe, die dich mit Power versorgen. Hier erfährst du mehr über die Vorteile von Kokosnussprodukten. 

Herkunft der Kokosnuss 

Die Kokosnuss ist eine Frucht, die das ganze Jahr über in subtropischen Gebieten wie Südamerika, Südostasien und in der Karibik vorzufinden ist. Als Importware ist sie auch in Deutschland nicht saisongebunden und somit ganzjährig verfügbar. Kokospalmen finden sich aufgrund ihres robusten Stamms vorrangig in der Nähe von Küstengebieten, da dieser den dort häufig auftretenden Stürmen standhalten kann. Auf einer einzigen Palme wachsen bis zu 30 bis 40 Kokosnüsse. 


Das Innere der Kokosnuss besteht aus mehreren Schichten. Eine wasserdichte erste Schicht zeichnet sich durch eine grün-bräunliche Verfärbung aus, während die nächste Schicht aus Fasern besteht, die die dritte harte Schale umhüllen. Darunter befindet sich unter einer hauchdünnen Schicht das Kokosfleisch und schließlich in der Mitte das Kokoswasser.

Warum gilt die Kokosnuss als gesund?

In Fachkreisen ist die Kokosnuss zurecht als gesundes Lebensmittel bekannt. Denn die Frucht ist vollgepackt mit Vitalstoffen, wichtigen Mineralien und Vitaminen. Zudem weist sie weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften auf. Dazu gehören beispielsweise antibakterielle Stoffe, die auch beim Abnehmen helfen können. Das weiße Fruchtfleisch kann roh verzehrt werden und punktet mit vielen Ballaststoffen, Aminosäuren, Kalzium, Antioxidantien sowie B-Vitaminen und Vitamin C. 

Es stimmt, dass die Kokosnuss relativ viel Fett enthält. Doch handelt es sich dabei um vielfach gesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel (HDL) unterstützen und so Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen können. Zudem beinhaltet sie keine Kohlenhydrate, Transfette sowie Zucker und Salz. Aus diesem Grund ist sie ein Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index, der den Blutzucker konstant hält. 


Exotischer Allrounder in der Küche

Kokosöl ist wegen seiner vielen gesättigten Fettsäuren sehr hitzestabil und ist somit perfekt zum Braten geeignet. Es ist eine gesunde Alternative zu herkömmlichen Pflanzenölen, da es frei von Transfettsäuren und dafür umso reicher an antibakteriellen Fettsäuren ist. Wir empfehlen dir bei Kokosöl auf Bio-Varianten zu achten, da diese weder raffiniert, gebleicht noch desodoriert sind. Außerdem versorgt Kokosöl das Gehirn dank seiner Ketone mit reichlich Energie. 


Aufgrund seines relativ neutralen Geschmacks kannst du das Kokosöl vielseitig einsetzen. Übrigens wird Kokosöl bis etwa 25 Grad fest. Sobald es in der erhitzen Pfanne oder im Kochtopf landet, erwärmt es sich und wird sofort flüssig. 

Kokosnussmilch für Vielfalt in deiner Küche

Die Kokosmilch ist eine wichtige Zutat für die Zubereitung von landestypischen Curries. Sie wird aus gepresstem Kokosfleisch und Wasser gewonnen. Der Fettgehalt unterscheidet sich je nach Kokos- und Wasseranteil. Daher raten wir dir dazu, die Nährwertangaben vor dem Kauf zu beachten. Doch nicht nur für die Zubereitung von Curries ist die Kokosmilch geeignet. Sie kann ebenso gut als gesündere und leichtere Alternative für Sahne verwendet werden. Kokosmilch macht sich zum Beispiel besonders gut in wärmenden Gemüsesuppen mit Kürbis oder Kartoffeln.



Backen mit Kokosmehl


Aus der Kokosnuss wird ein besonders ballaststoffreiches und glutenfreies Mehl gewonnen. Mit Kokosmehl kann von Brot und Brötchen bis hin zu Süßspeisen alles Mögliche an Gebäckwaren gebacken werden. Insbesondere Menschen, die bewusst oder aufgrund von Unverträglichkeiten auf Gluten verzichten müssen, bevorzugen Kokosmehl. Bitte beachte hierbei, dass du für „traditionelle Rezepte“ nur 10 bis 30 % des Mehlanteils durch Kokosmehl ersetzen kannst. Dies liegt daran, dass das Kokosmehl keine Klebeeigenschaften enthält. Zudem saugt es relativ viel Feuchtigkeit auf und dementsprechend musst du mehr Wasser bzw. Milch oder Eier hinzufügen. 

Kokosblütenzucker ist ein weiteres kulinarisches Highlight, dass aus der Kokospalme gewonnen wird. Traditionell wird es aus dem Blütennektar der Kokospalmblüten gewonnen. Es punktet mit einen niedrigen glykämischen Index und ist zugleich fruchzuckerarm. Du kannst Kokosblütenzucker aufgrund seines süßlichen Karamellaromas genauso wie regulären Haushaltszucker verwenden.

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