Rezept: Baguette


Passend zum Sieg der französischen Nationalmannschaft am vergangenen Sonntag präsentiere ich euch heute mein Rezept für ein veganes und gesundes Baguette. Denn das Baguette ist eines der kulinarischen Wahrzeichen der französischen Küche und ist ein Sinnbild für die südeuropäische Lebensart. Baguette bedeutet auf Deutsch übersetzt soviel wie „Stange“ oder „Stöckchen“. 


Ein Baguette von guter Qualität zeichnet sich durch große Luftlöcher und Lockerheit aus. Die goldfarbene Kruste sollte jedoch dick und knusprig sein. Das Baguette wurde im 19. Jahrhundert von einem österreichischen Bäcker in Paris erfunden. Seit 1993 gibt es eine sogenannte „Brotverordnung“, die die Bezeichnung und die Herstellung des französischen Klassikers  regelt. Auf der Verordnung ist ein Rezept aus den 30er Jahren verzeichnet, das an den modernen Geschmack mit einer relativ kurzen Knetzeit und langen Fermentation sowie mit Mehl ohne künstliche Zusatzstoffe angepasst wurde. 

In Frankreich gibt es sogar den großen Preis des traditionellen französischen Baguettes für das beste Baguette der Hauptstadt. Um Ihnen die wichtigsten Grundlagen für ein Baguette näher zu bringen, finden Sie nachfolgend unsere Version des allseits beliebten Klassikers. 

Hier geht es weiter zum Rezept




Zutaten für ein Baguette:


• 250 Gramm Mehl Typ 550
• 250 Gramm Vollkornmehl
• 10 Gramm frische Hefe
• 300 ml warmes Wasser
• 5 Gramm Salz


Zubereitung:

1. Den Backofen auf 220° Grad vorheizen.

2. Die frische Hefe in dem Wasser auflösen lassen. 

3. Die Mehlsorten mit Salz vermischen und mit dem Hefewasser gründlich verkneten und zu einer Kugel formen. Die Teigkugel mit einem Küchentuch abdecken und für 30 Minuten gehen lassen.

4. Den Hefeteig gut durchkneten und ihn zu einem Rechteck flachdrücken. Die Längsseite über 2/3 des Teiglings einschlagen und festdrücken. Die gegenüberliegenden Seiten genauso einschlagen und festdrücken.

5. Nun den Teig nochmals mittig falten und in die klassische Baguetteform rollen. 

6. Das Baguette auf ein bemehltes Backblech legen und dreimal verteilt schräg einschneiden.

7. Mit Wasser besprühen oder einpinseln und im vorgeheizten Ofen für 15 Minuten backen. Erneut mit Wasser befeuchten und bei 200 °C weitere 15 Minuten backen.

8. Das Baguette herausnehmen, sobald es goldbraun ist und vollständig auskühlen lassen. 



Tipps: 

• Das Baguette kann nach Belieben mit getrockneten Kräutern und/oder frischen Zutaten, wie zum Beispiel Oliven und getrockneten Tomaten, verfeinert werden.

• Das ausgekühlte Baguette kann in ein sauberes Küchentuch gewickelt werden, sodass es bis zum Verzehr frisch bleibt. Allerdings sollte es nur für kurze Zeit gelagert werden.

• Falls etwas übrig bleibt, kann der übrig gebliebene Teil eingefroren werden und bei Bedarf bei 150 °C für 10 Minuten aufgebacken werden.


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